Jahrbuch der Karl-Heim-Gesellschaft, 33. Jahrgang 2020/2021
Superintelligenz? Möglichkeiten und Grenzen Künstlicher Intelligenz in interdisziplinärer Perspektive
Ulrich Beuttler, Markus Iff, Andreas Losch, Markus Mühling, Martin Rothgangel (Hrsg.)
Peter Lang – Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2021. 138 S., 1 farb. Abb., 2 s/w Abb.
ISBN: 9783631869284
Forschung und Entwicklung von Systemen mit künstlicher Intelligenz haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Roboter und Algorithmen können manches besser lernen als der Mensch. Selbstlernende Programme spielen besser Schach als Menschen, erkennen Emotionen, können in Tests oft nicht von Menschen unterschieden werden. Sie entwickeln sich selbständig weiter. Entwickelt sich Künstliche Intelligenz (KI) zu einer Art Superintelligenz, die menschliche Intelligenz ersetzen kann? Liegt in ihr die Zukunft der Menschheit? Was genau ist Intelligenz, wie unterscheidet sich natürliche von künstlicher Intelligenz und was haben sie miteinander zu tun?
Inhalt
Ulrike Barthelmeß, Ulrich Furbach, Künstliche Intelligenz, quo vadis? 11
Wolfgang Mack, Natürliche Intelligenz. Aspekte der psychometrischen Intelligenzkonzeption 27
Klaus Mainzer, Verantwortungsvolle Künstliche Intelligenz und menschliche Autonomie 59
Heribert Vollmer, Woher kommt der Geist? 79
Andreas Losch, Intelligenz, Moral und Maschinen 105
Markus lff, Vernunft, Denksinn und Weisheit – Anthropologisch-theologische Perspektiven zur Künstlichen Intelligenz 119